Liste der unterstützten Projekte

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Afrika

2000

Bana ba Metsi School, Botswana:Am Ufer des Okavango Flusses im Norden von Botswana entsteht eine Schule für Kinder und Jugendliche, die auf den Straßen der Städte meist vom Müllsammeln und Betteln gelebt haben. In ländlicher Umgebung wird ihnen die Chance gegeben, selbst am Aufbau der Schule mitzuwirken und gleichzeitig ein Gewerbe zu erlernen wie Landwirtschaft, Hühnerzucht, Tischlerei, Ziegelei, Automechanik etc. Die Stiftung hat sich daran mit DM 5000.- beteiligt.

2006

“Life Skills Programm für Maasai Girls”:Der Maasai Girls Education Fund MGEF (Washington, DC und Nairobi/Kenia) wurde gegründet mit dem Ziel, die Fähigkeit von Maasai Mädchen und Frauen, zu lesen und zu schreiben, und ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Situation zu stärken. In Anbetracht der Tatsache, dass Maasai Mädchen häufig die Schule vorzeitig verlassen, um (auf Druck ihrer Väter) zu heiraten, oder weil sie Kinder bekommen oder an HIV/AIDS erkranken, hat der MGEF ein Life Skills Programm entwickelt. Das Programm soll Maasai Mädchen im Schulalter helfen, Life Skills zu erwerben, durch die sie frühe Schwangerschaften, frühe Heiraten, leichtfertige sexuelle Praktiken und die Ansteckung mit HIV/AIDS vermeiden können.Die Stiftung Kinder-Hilfe finanziert mit ihrer Spende in Höhe von Euro 2.700,00 vier Workshops im Kajiado Distrikt von Kenia, bei denen jeweils ca. 100 Mädchen über drei Tage lernen, mit welchem Verhalten sie die oben genannten Probleme vermeiden und so ihre Schulausbildung fortsetzen und erfolgreich beenden können. Die Schulung bei den Workshops wird vom Roten Kreuz Kenias mit Hilfe von Counsellors und einer Theatergruppe durchgeführt.Ein besonders vielversprechender Erfolg der ersten Workshops war, dass offenbar viele Mädchen die erhaltenen Informationen in ihren Familien besprochen haben und anschließend Väter und andere Elders der Dorfgemeinschaften zu den Veranstaltern der Workshops kamen und über ihre eigene Rolle bei der Umsetzung sprechen wollten.

Asien

2000

“Help for Education and Life Guide Organization” (H.E.L.G.O. ), Kalkutta/Indien:Die “Help for Education and Life Guide Organization” wurde 1995 von dem Hamburger Kinderarzt Dr. Helgo Meyer-Hamme anlässlich seines medizinischen Einsatzes in Kalkutta für die “Ärzte für die Dritte Welt”gegründet. Das Projekt bemüht sich vorwiegend um Kinder, die wegen der extremen Armut der Familien zur Kinderarbeit gezwungen sind. Es ermöglicht ihnen den Schulbesuch und eine anschließende Berufsausbildung. Ein Haus mitten im Armutsviertel Howrah dient als Tageszentrum für ca. 150 Kinder. Hier machen sie ihre Schularbeiten, lernen nähen, kochen, malen und stricken, hier wird gesungen und getanzt.

Mit einem Betrag von DM 5.000,00 half unsere Stiftung bei der Finanzierung des Ankaufs eines Grundstückes und des Baus einer Schule an einer großen Müllhalde in West-Bengal. Die hier lebenden Kinder und ihre Familien leben vom Müllsammeln und -sortieren.

2001

“Help for Education and Life Guide Organization” H.E.L.G.O., Kalkutta/Indien:Für das oben beschriebene Projekt gaben wir eine Anschlussfinanzierung in Höhe von DM 5.000,00.

Europa

1999

“Perspektiven” - Gemeinschaft zur Unterstützung von Projekten für sozial Benachteiligte in Osteuropa e.V., St. Petersburg/Russland:

a. Pavlovsk: In der Stadt Pavlovsk bei St. Petersburg unterhält Perspektiven ein Heim für behinderte Kinder. Unsere Stiftung spendete DM 2.165,49 zum Ankauf von Medikamenten über das deutsche Medikamentenhilfswerk “action medeor”.

b. Medpunkt Lazarett und Ostrov: Perspektiven unterhält dort sogenannte “Sozial-medizinische Punkte”, d.h. ambulante Anlaufstellen für aufsichtslose Kinder und Jugendliche. Hier wird Beratung und erste soziale, medizinische und psychologische Hilfe angeboten, Duschen und Wäschewaschen, Kleidung und Essen. Die Kinder und Jugendlichen - darunter auch junge Mütter mit ihren Babies - stammen aus sozial schwachen, oft nicht funktionierenden Familien und leben meist auf der Straße. In Bereg unterhält Perspektiven ein Jugendwohnprojekt, in dem ca. 15 Jugendliche Aufnahme finden. Für Medikamente und mögliche Notfälle, die nicht aus dem monatlichen Budget dieser Einrichtungen bezahlt werden können, stellten wir einen Anfangsbetrag von DM 1.000, 00 zur Verfügung.

“Come and Help” Society, St. Petersburg/Russland:Diese Society wird geleitet von dem Rechtsanwalt Alexander Rodin in St. Petersburg. Hier werden jugendliche Gefangene des Kolpino Prison (Arbeitslager) mit warmer Kleidung, Medikamenten, Hygieneartikeln und Schulmaterial versorgt. Vor allem aber unterstützt die “Come and Help” Society die Jugendlichen mit Rechtsbeistand und Schutz vor Gewalt. Geraten diese Kinder in die Mühlen der Justiz, haben sie meist keine Chance auf faire und gerechte Behandlung und benötigen dringend Rechtsbeistand und Schutz. Jugendlichen, die aus dem Gefängnis auf die Straße entlassen werden, wird medizinische, soziale und psychologische Hilfe gewährt. Zusätzlich versucht Alexander Rodin, sie in Schulen und Familien zu integrieren oder Lehrstellen und Arbeit zu finden. Hier gaben wir eine anfängliche Unterstützung von DM 2.000,00. Das Projekt wird von Mitgliedern des “Hamburger Clubs” in St. Petersburg betreut.

2000

“Perspektiven” - Gemeinschaft zur Unterstützung von Projekten für sozial Benachteiligte in Osteuropa e.V., St. Petersburg/Russland:Medpunkt Lazarett, St. Petersburg: (Beschreibung des Projekts siehe oben).Mit einem Betrag von DM 5.000,00 finanzierte unsere Stiftung Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in Museen und dasUmland, Zeltlager im Sommer, den Kinderzirkus “Upsala” und das “Absurde Kindertheater Sonnenblume”.

Kinder-Freizeitclub “Innovationen”, St. Petersburg/ Russland:Die Organisation arbeitet seit 1996 mit Kindern und Jugendlichen sozialer Risikogruppen und wird geleitet von Dimitrij Anashkin. Es gibt hier Computer- und Sprachunterricht, eine Kinderzeitung und ein Theaterstudio. Wir unterstützten den Freizeitclub “K9S” mit einem Betrag von DM 5.000,00. Unsere Mittel wurden für Reparaturarbeiten und zur Einrichtung einer Schneiderwerkstatt verwendet.

“Come and Help” Society, St. Petersburg/Russland:(Projektbeschreibung siehe oben)Unsere Stiftung stellte einen weiteren Betrag von DM 5.000,00 zur Verfügung.

Casa Deschisa, Bukarest/Rumänien:1994 gründete der Psychologe Bogdan Lucaciu ein Tageszentrum in Bukarest und ein Behindertenheim am Schwarzen Meer zur sozialen Reintegration von Straßenkindern. Das angebotene Programm soll ihnen einen Übergang vom Leben auf der Straße zum normalen Leben ermöglichen. Der besondere Akzent liegt in der Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Kinder. Sie kaufen ein, kochen, waschen ihre Wäsche und sind verantwortlich für Haus und Garten, natürlich mit Unterstützung und Rat der Mitarbeiter. Es wird versucht, für die Kinder Personalpapiere zu beschaffen, sodass sie in Familien, Schulen oder Werkstätten integriert werden können. Psychologische, medizinische und pädagogische Beratung sowie Freizeitaktivitäten werden angeboten.

Unsere Stiftung unterstützte diese Arbeit (einschließlich der Ausstattung behinderten-gerechter Zimmer im Hein am Schwarzen Meer) mit einem Betrag von DM 5.000,00.

2001

“Perspektiven” - Gemeinschaft zur Unterstützung von Projekten für sozial Benachteiligte in Osteuropa e.V., St. Petersburg/Russland:Kinder- und Jugendzirkus “Upsala”, St. Petersburg:Gegründet wurde der Zirkus im Frühling 2000 von einem bunten Team aus Kunsttherapeuten, Performancekünstlern und Studenten. Seit Juli 2000 ist er eine eingetragene nichtstaatliche wohltätige Kinderorganisation, eng verbunden mit dem gemeinnützigen Verein “Perspektiven”. Die Artisten kommen aus sozial schwachen Familien und leben meist auf der Straße; darunter sind auch behinderte Kinder und Jugendliche.Von unserer Spende in 2000 hatte der “Medpunkt Lazarett”einen Teil des Geldes für zwei Pferde und Reitlehrer für Upsala verwendet, sodass die Kinder und Jugendlichen auf einem Bauernhof außerhalb der Stadt reiten und voltigieren lernen konnten.Unsere Stiftung unterstützte den Zirkus Upsala dann im Jahr 2001 mit DM 5.000,00. Außerdem veranstalteten die Stiftungsgründerin und ihr Ehemann Peter Eigen im September 2001 eine Benefizveranstaltung in ihrem Garten in Berlin, wo die jungen Artisten ihre Kunststücke zeigten. Die dabei von den Gästen gespendeten DM 2.250,00 wurden zum Kauf von Akrobatikmatten verwendet.

Kinder-Freizeit-Klub “Innovationen”, St. Petersburg/ Russland: (Projektbeschreibung siehe oben)Auch im Jahr 2001 unterstützte unsere Stiftung den Freizeitclub “K9S” mit DM 5.000,00.

“Come and Help” Society, St. Petersburg/Russland:(Projektbeschreibung siehe oben)Wir unterstützten dieses Projekt mit einer weiteren Spende in Höhe von DM 5.000,00.

Casa Deschisa, Bukarest/Rumänien:(Projektbeschreibung siehe oben)Wir stellten auch im Jahr 2001 DM 5.000,00 zur Verfügung.

2002

“Perspektiven” - Gemeinschaft zur Unterstützung von Projekten für sozial Benachteiligte in Osteuropa e.V., St. Petersburg/Russland:Kinder- und Jugendzirkus “Upsala”, St. Petersburg: (Projektbeschreibung siehe oben)Wir stellten € 1.000,00 für den Ankauf von Fangmatten und ein Trampolin zur Verfügung.

Kinder-Freizeitclub “Innovationen”, St. Petersburg/ Russland:(Projektbeschreibung siehe oben)Unsere Stiftung unterstützte dieses Projekt mit einem weiteren Betrag von € 1.000,00.

2003

Infolge des massiven Wertverlustes des Stiftungsvermögens (entsprechend der allgemeinen Börsenentwicklung) konnte die Stiftung in diesem Jahr keine Projekte unterstützen.

2004

“Perspektiven” - Gemeinschaft zur Unterstützung von Projekten für sozial Benachteiligte in Osteuropa e.V., St. Petersburg/Russland:Kinder- und Jugendzirkus “Upsala”, St. Petersburg: (Projektbeschreibung siehe oben)Im Berichtsjahr 2004 unterstützten wir diese kreative Gruppe wieder mit einem Betrag von € 2.000,00, um den Ankauf von Requisiten und Anhängern zu ermöglichen.

 

Kinder-Freizeitclub “Innovationen”, St. Petersburg: (Projektbeschreibung siehe oben)Wir unterstützten dieses Projekt mit einem weiteren Betrag von € 4.000,00 für die Ausstattung der Spielzimmer und des Kindertageszentrums.

2005

Concordia Sozialprojekte, “Ausbildung für Straßenkinder am Sozialzentrum Lazarus”, Bukarest/Rumänien:Die von dem österreichischen Jesuitenpater Sporschill schon in den frühen 90er Jahren gegründete Hilfsorganisation Concordia hat als Fokus die Hilfe für Straßenkinder in Rumänien (und neuerdings auch Moldawien). Das “Sozialzentrum Lazarus” in Bukarest betreut Kinder von der Straße und auch aus armen Familien und gibt ihnen Unterkunft, Verpflegung und eine familien-ähnliche Anbindung. Nach einer Eingewöhnungszeit werden die Schützlinge in ein Kinderhaus, die Kinderfarm oder eine soziale Wohngemeinschaft von Concordia übernommen. Nach der Schule erhalten die Jugendlichen eine Ausbildung als Hilfe auf dem Weg in einen Beruf und die Selbständigkeit. Um die Jugendlichen gut und sinnvoll beschäftigen und ausbilden zu können, wird derzeit beim Sozialzentrum Lazarus eine Mehrzweckhalle errichtet. Neben Sportmöglichkeiten in einer großen Halle werden auch ein Schulraum und eine Nähwerkstatt erstellt, um den Jugendlichen eine Ausbildung und Eingewöhnung in die Arbeitswelt zu ermöglichen.Die Stiftung Kinder-Hilfe hat einen Betrag von € 2.500 gespendet, um den Ankauf von Werktischen, Stühlen, Schränken, Tafeln, Nähmaschinen und Arbeitsmaterial zur Nutzung in der neuen Mehrzweckhalle zu ermöglichen

2006

Kinder- und Jugendzirkus “Upsala”, St. Petersburg: (Projektbeschreibung siehe oben)Im Berichtsjahr 2006 unterstützten wir diese kreative Gruppe wieder mit einem Betrag von € 2.710,00, um der Zirkusgemeinschaft einen gemeinsamen Sommer in einer zirkuseigenen Datscha im Pskower Gebiet im Norden Russlands in zu ermöglichen. Die Spende wird für die Reisekosten sowie für Verpflegung, Medikamente, Haushaltswaren, Bücher und Spiele und Brennholz verwendet.Wir konnten die Kinder des Zirkus Upsala inzwischen mehrfach in verschiedenen Städten Westeuropas, auch in Berlin, begrüßen, und sie sind mit Erfolg bei Kinderzirkuswettbewerben aufgetreten.

Latein-Amerika

2005

Volkschule und Kindergarten, Collado/Nikaragua:Diese beiden Einrichtungen werden von dem vor Ort lebenden Österreicher Siegmund Kripp begleitet und unterstützt. Unsere Stiftung spendete US$ 2.500,00 (€ 2.035,00) für den Ankauf von Lehrmaterialien (Schautafel, Nachschlagewerke, Musikinstrument, Spielgerät) und zwei lokal angefertigten Schränken zur Aufbewahrung der Materialien zu.